Entwicklung eines leisen, emmissionsfreien Niederflurbusses mit Brennstoffzellentechnologie

Nutzen:

  • umweltfreundliche Technologie

  • technisches und wirtschaftliches Potenzial

  • Forschungserkenntnisse, damit der Verbrennungsmotor ersetzt werden kann

Hintergrund:

Brennstoffzellenantriebe werden derzeit von Fahrzeugherstellern insbesondere in Amerika, Japan und Europa entwickelt. Erste Fahrzeuge sollen Mitte des nächsten Jahrzehnts serienmäßig hergestellt und angeboten werden.

Der erste MAN-Brennstoffzellenbus wurde im Mai 2000 präsentiert und absolvierte erfolgreich einen 6-monatigen Linienbetrieb im Großraum Nürnberg.

Das Antriebskonzept

Aus folgenden Komponenten besteht das Antriebskonzept des Brennstoffzellenbusses:

Auf dem Dach befindet sich das Speichersystem für den mit 250 bar komprimierten Wasserstoff. Im Heck sind die Brennstoffzellen integriert. Sie produzieren Gleichstrom, der in der Leistungselektronik auf dem Dach in Wechselstrom gewandelt wird. Zwei im Heck untergebrachte elektrische Antriebsmotoren sorgen für den Vortrieb.

Brennstoffzellenanlage Siemens AG, KWU

Brennstoffzellenmodule 4 Module    
Nennleistung gesamt 120 kW    
Spannung bei max. Leistung ca. 400 V    
Betriebstemperatur 60 °C    
Betriebsdruck Luft 1,5 bar absolut    
Luftverhältnis 2    
Wasserstoffverbrauch bei Nennleistung 8 kg/h    
Reichweite > 250 km    
       
       

ALPHA-VISION® Komponenten sorgen für Bewegung

Die eingesetzte Brennstoffzellen-Anlage (Batterie) des innovativen Fahrzeugs wird von ALPHA-VISION® Komponenten gesteuert und überwacht. Die von alpha-bit konzipierten Steuerungskomponenten sorgen dafür, dass die Brennstoffzelle den erforderlichen Strom bedarfsgerecht und verlässlich erzeugen kann.

Die Kommunikation mit dem Fahrzeugführungsrechner erfolgt via CAN-Bus (Starten, Stoppen, Gaspedal, Zündung, ein/aus.